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Auf dem Weg ins Landesfinale

Damit aus guten Ideen zukunftsfähige Start-ups werden, braucht es nicht nur engagierte Gründerinnen und Gründer, sondern auch ein Netzwerk, das ermutigt, berät und unterstützt. Zu was dieses Netzwerk in Biberach in der Lage ist, haben die Beteiligten jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seit einigen Monaten arbeiten die Hochschule Biberach (HBC), die Stadt, der Landkreis, die Kreissparkasse Biberach zusammen mit dem ITZ Plus und weiteren Interessensvertreter*innen an einem gemeinsamen Konzept, um die Region noch gründungsfreundlicher zu machen. Angebote sollen ausgebaut, Schlüsselstellen noch besser vernetzt werden. Ein ehrgeiziges Projekt, das jetzt erste Früchte trägt: Beim Wettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministeriums wurde die Biberacher Delegation nicht nur ausgezeichnet, sondern sicherte sich sogar einen Platz unter den ersten drei. Sie zieht damit in das Landesfinale Ende September ein.

„Wir sind sehr stolz, auf das, was wir hier erreicht haben,“ strahlt Cornelia Gretz, die als Vertretungsprofessorin für Entrepreneurship an der HBC auch die Gründerinitiative Biberach leitet und den Stein ins Rollen gebracht hat. „Wir bieten Gründungsinteressierten an der Hochschule bereits die notwendigen Rahmenbedingungen an, um sich auszuprobieren. Auf diese Basis haben wir aufgebaut und uns zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern weitere Maßnahmen überlegt, um das Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger der Biberacher Region zu öffnen.“

Zum Konzept, das nach der gemeinsamen Erarbeitung über den Landkreis beim Wettbewerb eingereicht wurde, gehören unter anderem regelmäßige Veranstaltungen, verschiedene Begleitungsangebote und Räume für Gründungsteams. „Wir haben mit vielen Gründerinnen und Gründern gesprochen. Was sie sich wünschen, ist vor allem eines: Eine Community. Das werden wir unter anderem mit Räumlichkeiten für ungezwungenen Austausch und Vernetzung fördern“, verrät Ramona Rakel von der Kreissparkasse Biberach. „Durch den Wettbewerb ist es uns gelungen, alle an einen Tisch zu holen und ein gemeinsames Angebotspaket zu schnüren, das auch die Jury mehr als überzeugt hat.“ Biberachs Erster Bürgermeister Ralf Miller ergänzt: „Wir wollen die bereits aktive Gründerszene in Biberach und Umgebung für alle Interessierten öffnen. So können wir wichtige Brücken für unsere Wirtschaft schlagen, aber auch der Bürgerschaft zeigen, was Gründen eigentlich bedeutet und welchen Mehrwehrt die Start-ups für die Region bieten.“

Auch Nikolaus Hertle, Geschäftsführer der ITZ Plus Biberach GmbH, ist begeistert: „Mit der Entstehung unserer Innovationszentren sind wir auf dem richtigen Wege, um gemeinsam mit unseren Netzwerkpartern optimale Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer zu schaffen. Mit dem Einzug ins Finale wird auch außerhalb der Region sichtbar, wie aktiv Biberach in dieser Hinsicht bereits ist.“

Landrat Dr. Heiko Schmid sieht die Auszeichnung als gutes Signal: „Vor allem das gebildete Netzwerk für Start-ups in der Region aus verschiedensten Partnern ist das große Pfund, das durch die Teilnahme an dem Wettbewerb entstanden ist. Auf dieses können wir auch in Zukunft bauen, um speziell innovative Gründungen bei uns im Landkreis bestmöglich zu unterstützen und zu vernetzen. Es macht mich stolz, dass der Landkreis unter den besten drei sein wird und im Finale im September antreten darf. Herzlichen Dank an alle, die sich mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement dafür eingesetzt haben.“

Insgesamt haben 12 Wettbewerbsteilnehmer*innen das Prädikat „Gründungsfreundliche Kommune 2022/23“ erhalten. Sie präsentierten dafür Mitte Juli ihre Konzepte und erste Umsetzungsergebnisse mit einem sogenannten Pitch vor einer hochkarätigen Jury in Stuttgart. Für Biberach gingen Marcel Moser, Nathalie Musto und Ramona Rakel ins Rennen. Auf die besten drei Teams wartet nun das Landesfinale auf dem Start-up BW Summit, bei dem es dann für die Biberacher Delegation um einen Geldpreis von 10.000 Euro geht. Insgesamt gibt es 92 gründungsfreundliche Kommunen im Land, der Wettbewerb soll vor allem die Vernetzung der gründungsrelevanten Partner*innen vor Ort fördern.