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ITZ Plus

Gemeinsamer Raum für Wirtschaft und Wissenschaft

Wirtschaftsstandort Biberach

Im Herzen Oberschwabens entsteht ein Hotspot für innovatives Forschen, Wirtschaften, Arbeiten und Leben

  • Erstausstattung

    EU fördert Laborausrüstung der Hochschule Biberach im ITZ Plus mit weiteren 800.000 Euro

Erstausstattung

Das ITZ Plus erhält zusätzlichen Aufwind aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, die als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie finanziert sind. Ein Antrag der Hochschule Biberach (HBC) im Förderprogram REACT-EU wurde bewilligt und so fließen weitere rund 800 000 Euro in die Erstausstattung der Hochschulforschungsbereiche in unserem Transfergebäude. Zuvor war es der HBC bereits gelungen, Haushaltsmittel in gleicher Höhe im aktuellen Hochschulfinanzierungsvertrag (HoFV II) sicherzustellen. „Unsere Verhandlungen mit der Landesregierung waren erfolgreich und machen deutlich, dass das Land hinter dem Biberacher Standort steht“, sagt Kanzler Thomas Schwäble. Mit den Geldern könnten insbesondere die technisch sehr anspruchsvollen Labore für Biotechnologie und Energie ausgestattet werden, die die Hochschule für Forschungs- und Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft nutzen wird.

In der Gebäude- und Energietechnik wird unter anderem untersucht, wie Supermärkte energieeffizient betrieben werden können; dafür werden auf den Werkstattflächen im ITZ Plus ein Modellsupermarkt aufgebaut und eine Umweltsimulationskammer sowie ein Labor für Gleichstromanwendungen in der Industrie eingerichtet. Auch das Gebäude selbst wird als Forschungsobjekt betrachtet. Weiterhin erhalten die Wissenschaftler*innen der Fakultät Biotechnologie eine Ausstattung auf dem aktuellen technischen Stand, etwa einen modernen Gaschromatographen zur Analyse von chemischen Substanzen sowie eine Parallelfermentationsanlage, in der Säugerzellen zur Entwicklung von Biopharmazeutika kultiviert werden.

Die Prorektorin für Forschung und Transfer an der Hochschule Biberach, Frau Prof. Dr. techn. Heike Frühwirth, die selbst im Bereich der Biotechnologie forscht, etwa in der stofflichen Verwertung, ist überzeugt: „Mit dieser nachhaltigen Forschungsinfrastruktur in direkter Nähe zu unserem Campus wird die HBC noch besser in der Lage sein, ihre Schlüsselrolle als Transferhochschule zu übernehmen und zu gestalten“, und führt weiter aus: „Dafür wählen wir gezielt Projekte mit Innovationspotenzial aus“.

Sowohl für Unternehmen als auch für Gründer & Start-ups eröffnen sich damit vielversprechende Möglichkeiten, zukunftsträchtige Ideen und Vorhaben zusammen mit der Hochschule in den Räumlichkeiten des ITZ Plus realisieren zu können. Auf diese Weise wird der Transfer aus der Forschung in die Anwendung auf kürzestem Wege sichergestellt.

Förderprogramm „REACT-EU

Mit dem Förderprogramm „REACT-EU - Regionale Innovationszentren an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ fördert das Land Baden-Württemberg im ländlichen Raum vorgesehene Forschungsbauten, in denen HAWs ihr personelles und technisches Potenzial bündeln und eng mit den regionalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder weiteren interessierten Partner*innen im Bereich Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten. Durch starke Anbindung an und Fokussierung auf die Forschungsbedarfe soll ein dichtes Netz regionaler Kooperationen entstehen, das den Fachkräftenachwuchs in ländlichen Regionen nachhaltig stärkt.